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DJK Münsterschwarzach – BG Main-Elsava 47:28 (Damen 2)

Nach der knappen 7-Punkteniederlage im Hinspiel war es im Rückspiel bis zur 33. Spielminute ein komplett offenes Spiel, ehe wir bis zum Ende den Faden verloren haben.

Aufgrund der begrenzten Wechselmöglichkeiten entschieden wir uns, das ganze Spiel mit einer 2-1-2-Zonenverteidigung zu agieren, die diesmal sehr gut umgesetzt wurde, da die Münsterschwarzacherinnen bis zur besagten Spielminute nur 31 Punkte erzielen konnten. Wir haben vor allem die Schnittstellen so gut zugemacht, dass der Gegner kaum zum Korb durchbrechen konnte. Lediglich unsere Defensivreboundarbeit waren oftmals (auch der körperlichen Unterschiede geschuldet) zu inkonsequent, weshalb wir zu viele zweite Wurfchancen zugelassen haben.

Im Angriff sahen wir uns wieder einen engen MannMannVerteidigung gegenüber, die es uns sehr erschwerte, zu Punkten zu kommen. Dennoch konnten erfreulicherweise fast alle unsere Spielerinnen punkten, meist nach schönen Spielkombinationen. Leider sind einige Würfe wieder aus dem Korb herausgesprungen, ansonsten wären noch mehr Punkte möglich gewesen.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen: Die Führung wechselte von Angriff zu Angriff und am Viertelende stand es 13:12.

Im zweiten Viertel haben wir in der Defense etwas den Zugriff verloren und im Angriff gelang fast gar nichts mehr, so dass wir mit einem Rückstand von 29:14 in die Halbzeit gingen.

Im dritten Viertel haben wir dann grandios verteidigt, so dass die Münsterschwarzacherinnen keinen einzigen Punkt erzielen konnten. Selber kamen wir zu 8 Punkten von vier verschiedenen Spielerinnen und so stand es nur noch 29:22.

Im letzten Viertel konnten wir uns dann in der 33. Spielminute sogar auf 3 Punkte herankämpfen (31:28). Danach konnten wir selber leider nicht mehr punkten und die gegnerische Mannschaft zog mit einem 16-Punktelauf bis zum Schluss uneinholbar davon.

Unterm Strich war es wieder ein toller kämpferischer Einsatz und eine sehr gute Defenseleistung (als Zonenverteidigung) und hat gezeigt, dass wir mit den anderen Teams zumindest phasenweise schon sehr gut mithalten können. Jetzt gilt es, zukünftig unsere Stärkephasen länger oder am besten über das ganze Spiel aufrecht zu erhalten.

Als nächstes steht jetzt ein Doppelspielwochenende an: Am Samstag 01.02.2020 in Oerlenbach (Hinspiel 33:95 verloren) und am Sonntag 02.02.2020 um 16:00 Uhr in der TVE-Halle im Pokalhalbfinale gegen Erlenbach (Rundenhinspiel 64:27 verloren). Bei beiden Spielen wäre ein Sieg mehr als eine Überraschung, wir werden aber trotzdem wieder alles geben, was wir haben.

Es spielten: Michaela Debor (9; 1 Dreier), Nikola Sobolewski (6), Victoria Heller (5; 1 Dreier), Shuara Cinar (4), Jana Balles (2), Lisa Borkowski (2), Ute Arnold

Bericht erstellt von Heiko Sobolewski

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