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U14/1m und U16w im Teamkletterpark

Veröffentlicht am Sonntag, 17. September 2017 20:28
Um das Teambuilding für die bevorstehende Spielsaison weiter zu stärken, waren die U14/1männlich- und die U16weiblich-Mannschaft der BGME am Samstag 16.09.17 im Teamkletterpark in Eschau-Hobbach. Obwohl die Teilnahme kostenlos war, da die Eintrittsgebühren aus den beiden Mannschaftskassen finanziert wurden, betrug die Teilnahmequote bei den Jungen leider nur 5 von 10, bei den Mädchen dagegen 8 von 10. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Kletterpark, wo man alleine an einer Permanentsicherung an einem Führungsseil durch einen festen Parcours geht, waren bei uns immer für einen bzw. zwei Kletterer Übungen zu absolvieren, bei denen dann die anderen Teammitglieder den Kletterer zu sichern hatten und dabei teilweise auch noch unterstützen mussten. Bei den ersten Aufgaben wurden die Mädchen und Jungen in separate Gruppen unterteilt und von je einem Klettertrainer betreut. Nach der Einweisung in die Verhaltensregeln im Teamkletterpark und dem Anlegen der Kletterausrüstung inkl. Helm ging es bei glücklicherweise schönem Wetter (sonnig bis wolkig und nicht allzu kühl) voller Vorfreude und Spannung auf das Kommende und bei einigen mit etwas Unbehagen zu den Aufgaben. Dabei wurde aber vorher ganz deutlich von den Klettertrainern betont, dass alle Übungen freiwillig sind und man diese nur soweit machen sollte, wie man sich das selber zutraut.

Bei den Mädchen bestand die erste Aufgabe darin, jeweils zu zweit, mit einem ca. 2m langem Seil verbunden, soweit wie möglich an einem Kletternetz nach oben zu steigen. Dabei kam es vor allem darauf an, ein gemeinsames Tempo zu finden. Der Rest der Gruppe sicherte wie bei allen anderen Übungen die beiden Kletterer (Bild unten links).

Bei den Jungs musste zuerst ein Kletterer mit verbundenen Augen über eine Holzbrücke mit einzelnen Querbrettern, die in unterschiedlichen Abständen angeordnet waren, laufen und musste sich neben der Sicherung durch seine Teammitglieder auch auf deren mündliche Anweisungen verlassen, um die Bretter blind zu finden (Bild unten rechts).

Bei der zweiten Aufgabe der Mädchen musste jeweils einzeln auf eine Plattform gestiegen werden, dann von dort über schwingende Tellerplattformen zur gegenüberliegenden Plattform balanciert werden und schließlich von dort ins Seil heruntergesprungen werden, das vom Team gehalten wurde (Bild unten links).

Die nächste Aufgabe wurde zeitgleich von beiden Teams bewältigt: Dabei musste auf einem dünnen Drahtseil und zwei Halteleinen von einer Plattform auf die andere balanciert werden, wobei die Mädchen von der einen Seite gestartet waren und die Jungs von der anderen, so dass man in der Mitte des Seils geschickt aneinander vorbeikommen musste (Bild unten rechts).

Zum Abschluss ging es zu einem alleinstehenden Baumpfahl, an dem man nach oben klettern musste und sich dann oben auf den Pfahl stellen musste. Gesichert durch zwei Seile von beiden Teams stand dann von dort der freie Sprung in das Seil:

Nach drei Stunden gab es bei der Abschlussrunde von allen durchweg gute bis sehr gute Bewertungen des Events. Der eine oder andere ist bei der ganzen Aktion augenscheinlich über sich hinausgewachsen und hat neben dem kleinen Adrenalinkick und dem anschließenden Glücksgefühl an Selbstvertrauen gewonnen. Und da alle Übungen immer als Team durchgeführt wurden, wurde neben dem Spaßfaktor auch der Mannschaftszusammenhalt gefördert. Das wird sicherlich nicht die letzte Aktion dieser Art gewesen sein:

(Bericht erstellt von Heiko Sobolewski)