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BG Main-Elsava - SG Oerlenbach / Ebenhausen 33:95 (Damen 2)

Gegen die sehr erfahrene und athletisch und spielerisch überlegene Mannschaft von der SG Oerlenbach / Ebenhausen waren wir insgesamt leider chancenlos, was auch unserem diesmal kleinen Spielerkader geschuldet war.

Wir begannen das Spiel zunächst sehr gut, da wir mit einer sehr effektiven MannMannVerteidung spielten und im Angriff gute Aktionen kreieren konnten. So lagen wir in der 9. Minute sogar mit 12 zu 11 vorne, ehe die Oerlenbacherinnen mit einem Lauf auf 12 zu 18 bis zum Viertelende davonzogen.

Im zweiten Viertel erhöhten die Gegnerinnen dann die Intensität und fast alle Spielerinnen kamen zu Punkten. In unserem Angriff wollte dagegen fast nichts mehr gelingen, so dass wir das Viertel klar abgeben mussten. Damit war dann schon die Vorentscheidung gefallen, da wir zudem bereits ab der 6. Spielminute verletzungsbedingt auf eine Spielerin verzichten mussten und somit nur noch zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen.

Im dritten Viertel stellten wir dann auf eine Zonenverteidigung um, da aufgrund der begrenzten Wechselmöglichkeiten unsere Kräfte nachließen. Dies nutzten jedoch die Oerlenbacherinnen mit vielen sicheren Distanzwürfen aus - ein Punkt, den wir übrigens bei unserer Mannschaft immer noch unbedingt verbessern müssen. Da wir nicht noch mehr solche Punkte hinnehmen wollten, haben wir das letzte Viertel wieder auf die MannMannVerteidung gewechselt, was die Distanzwürfe wieder etwas mehr unterbinden konnte. Allerdings konnten wir wegen der damit verbundenen Intensität im Umschaltspiel zur Verteidigung nicht mehr schnell genug zurückkommen und mussten so viele Fastbreakpunkte hinnehmen.

In der zweiten Halbzeit konnten wir fast alle Punkte nur durch Michaela erzielen (eine bärenstarke Leistung: 21 Punkte im gesamten Spiel). Auch wenn davon einige Punkte durch schöne Blocks entstanden, so müssen wir unser Zusammenspiel immer noch verbessern. Dazu gilt es das Freilaufen und das schnelle Passspiel einzuüben.

Unterm Strich war es wieder eine gute kämpferische Leistung und ein weiteres Spiel, um wieder Erfahrungen zu sammeln. Und gerade das erste Viertel macht zuversichtlich für die nächsten Spiele.

Am 15.12.2019 geht es im letzten Vorrundenspiel zum starken TSV Grombühl, wo wir wieder alles geben wollen, um den nächsten Schritt in unserer Teamentwicklung zu machen.

Es spielten: Michaela Debor (21; 3 von 5 Freiwürfen), Carla Hartig (5; 1 Dreier; 2/6 FW), Hannah Langer (3; 1/2 FW), Amelie Hein (2), Ute Arnold (2), Lisa Borkowski, Luise Rüdt, Nikola Sobolewski

Bericht erstellt von Heiko Sobolewski

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