Diese Seite verwendet Cookies, um die Benutzerfreundlichkeit der Website zu optimieren.

SG Oerlenbach/Ebenhausen - BG Main-Elsava 69:32 (Damen)

Mit unserem neuem, gegenüber der letzten Saison nur leicht verändertem Spielerinnenkader (eine Spielerin derzeit nicht mehr aktiv, eine Spielerin aus der U16 dazu und eine Spielerin aus der letztjährigen Damenregionalmannschaft dazu) ging es am späten Nachmittag zu unserem weitesten Auswärtsspiel (150km) nach Oerlenbach, wo wir gegen die dieses Mal noch stärker besetzte gegnerische Mannschaft chancenlos blieben.

In der Offense taten wir uns gegen die harte Mann-Mann-Verteidigung der Oerlenbacherinnen über das gesamte Spiel sehr schwer und hatten dabei leider auch zwei verletzte Spielerinnen wegen Ellbogen im Gesicht bzw. am Kopf zu beklagen. Diese Schwäche müssen wir verbessern durch zum Beispiel das effektive Stellen von Blöcken, um so unsere Ballführerin frei zu bekommen oder andere freie Spielerinnen zu bekommen. Unsere Punkte resultierten daher zumeist nur aus Einzelaktionen, was in der Summe nicht ausreichte, um entscheidend heranzukommen. Weiterhin waren einige unserer Würfe nicht gut oder wollten nicht in den Korb gehen.

In der Defense starteten wir auch mit einer Mann-Mann-Verteidigung, wobei wir dabei aber die Gegnerinnen nicht wirklich stoppen konnten. Auch nach der Umstellung auf eine Zonenverteidigung punkteten die Oerlenbacherinnen weiter, da sie auch aus der Distanz sehr wurfsicher waren (5 Dreier), und wir dabei oft zu weit weg von der Werferin waren.

Trotz der deutlichen Niederlage gibt es aber keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Das letzte Viertel, das wir nur knapp mit einem Punkt abgeben mussten, zeigt, dass wir das Potential haben, auch gegen solch starke Mannschaften gegenhalten zu können. Nachdem in der Bezirksoberliga nach dem Rückzug von zwei Mannschaften jetzt nur noch vier Mannschaften (inkl. uns) übriggeblieben sind, gibt es insgesamt leider nur noch 6 Spiele. Diese wollen wir nutzen, um uns wie schon in der letzten Saison nach Möglichkeit von Spiel zu Spiel zu steigern, wenn wir die Negativpunkte aus dem Spiel erkennen und dagegen arbeiten und die Positivpunkte verstärken.

Es spielten: Michaela Debor (13; 1 von 4 Freiwürfen), Dorothea Weigelt (12), Nikola Sobolewski (4), Carla Hartig (3; 1 Dreier), Ute Arnold, Jana Balles, Laetitia Hechtfischer, Victoria Heller, Hannah Langer, Luise Rüdt

Bericht erstellt von Heiko Sobolewski

template-joomspirit